Was bestimmt die Zahnfarbe?

Ein makelloses weißes Gebiss ist für viele Menschen wichtig, doch kaum einer kommt damit zur Welt. Heutzutage gibt es viele Möglichkeiten, die Zahnfarbe zu beeinflussen.

Der Zahnschmelz selbst ist weiß, das Zahnbein schimmert durch. Im Laufe der Jahre wird der Zahnschmelz dünner und das gelbe Zahnbein bestimmt immer mehr die Zahnfarbe. Die Oberfläche wird poröser und Farbstoffe aus Kaffee, Rotwein, Tee und Nikotin dringen in den Schmelz ein. Auch Farbstoffe bestimmter Medikamente, Appetitzügler, Blutdruckmittel und Psychopharmaka können den Zahn verfärben.
Besonders der Genuss von säurehaltigen Lebensmitteln belastet die Zähne, der Zahnschmelz wird entmineralisiert und dadurch aufgeweicht. Vor allem der Genuss von schwarzem Tee mit Zitrone kann die Zähne dadurch sehr stark verfärben.

Mittlerweile gibt es viele Verfahren, welche die Zähne zum Strahlen bringen können. Mit Pasten wird der Zahnschmelz poliert, mit Ultraschall werden die Beläge entfernt, mittels eines Airflowgerätes können Verfärbungen entfernt werden. Weiterhin gibt es die Möglichkeit des Bleichens beim Zahnarzt oder zu Hause.
Mittlerweile gibt es Produkte, die nur noch 6 Prozent des Bleichmittels Wasserstoffperoxid enthalten, im Gegensatz zu 40 Prozent in früheren Mitteln. Die Behandlung wird dadurch wesentlich weniger belastend, die Gefahr von Verätzungen des Zahnfleisches verringert sich.
Andere, aber aufwendigere und teurere Maßnahmen sind Bondings und Veneers. Beim Bonding wird der Zahnschmelz vom Zahnarzt angeätzt und mit einer Kunststofffarbe bestrichen. Veneers sind hauchdünne Keramik- oder Kunststoffschalen, die auf die Zähne aufgeklebt werden.

Locello Redaktion, Antje Allner; Foto: fotolia

(Meldung vom 18.02.2015)

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