Mundgeruch (Halitosis) war Thema am Tag der Zahngesundheit

Mundgeruch (Halitosis) untersuchen lassen„Gesund beginnt im Mund – je früher desto besser!“ lautete das Motto des diesjährigen Tages der Zahngesundheit. Sie haben ihn verpasst? Wir meinen: Nicht so schlimm, denn zahngesund sollte doch eigentlich jeder Tag sein. O.k. – wenn man dann ab und an mal wieder daran erinnert wird und vielleicht sogar noch gute Tipps für eine einfach Umsetzung der Zahngesundheit bekommt – um so besser. Lesen Sie hier, welche neuen Erkenntnisse der alljährliche Aktionstag 2011 an die willigen Zahngesunden weitergeben möchte:

Seit über 20 Jahren sorgen viele Gruppen rund um die Zahnmedizin sowie die Krankenkassen am 25. September für Aufklärung und Prävention in anschaulicher, lockerer Form. Mit Aktionen, Vorträgen und Workshops wollen sie das jeweilige Thema – dieses Jahr war es der Mundgeruch (Halitosis) – den interessierten Menschen näher bringen.

Im Fall des Mundgeruchs handelt es sich um ein sehr differenziertes Problem. Allein mit regelmäßigem Zähne- und Zungeputzen sowie dem Einsatz von Mundspülungen und Zahnseide ist es häufig nicht getan. Oftmals liegen die Ursachen der Halitosis wesentlich tiefer. Stimmt es also mit der regelmäßigen Mundhygiene und dennoch geht der Mundgeruch nicht, sollte unbedingt geklärt werden, ob sich nicht eine andere Erkrankung – beispielsweise eine Stoffwechsel-Erkrankung oder Magenschleimhautentzündung - als Ursache finden lässt. Riecht etwa der Atem aus der Nase auch unangenehm, ist die Konsultation eines Allgemeinmediziners in jedem Fall unumgänglich. Der Zahnarzt sollte im Vorfeld eine Parodontitis (Zahnfleischentzündung) ausschließen und ggf. eine professionelle Zahnreinigung durchführen.

Aber man kann auch selbst sehr viel für einen guten Atem unternehmen: So hemmt beispielsweise der Genuss von Naturjoghurt das Wachstum der Fäulnis-Bakterien im Mund und der Blattfarbstoff Chlorophyll hat eine geruchs-neutralisierende Wirkung. Mit kleinen Helfern aus dem Kräutergarten (der auf jeder Fensterbank in der Küche Platz findet) kann man ohne großen Aufwand selbst etwas für einen leckeren Atem tun. Knabbern Sie ab und an einfach ein wenig Petersilie, Salbei, Minze, Kardamom oder Ingwer – dann klappt das schon viel besser mit dem frischen Atem. Und schließlich gibt es ja noch eine schier unübersichtliche Auswahl an zuckerfreien Kaugummis und Bonbons, die nicht nur den Atem frisch machen, sondern durch das Anregen des Speichelflusses auch noch eventuell verbliebene Essensreste quasi wie von Zauberhand aus dem Mund spülen.

Helfen allerdings auch diese „kleinen Bescheißerle“ nicht, sollte man der Ursache unbedingt mit fachlich kompetenter Hilfe auf den Grund gehen. Warten Sie in diesem Fall möglichst auch nicht zu lang damit. Denn jeder von uns weiß, wie unangenehm Mundgeruch ist und jeder Tag mit einem frischen Atem ist ein wunderbarer Tag! Meinen Sie nicht auch?

Locello Redaktion, Antje Allner; Foto: fotolia

(Meldung vom 21.12.2011)

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