Teddybären-Krankenhaus für ängstliche Kinder

Teddybären-Krankenhaus für ängstliche KinderHaben Ihre Kinder – wie viele andere kleine Menschen auch – Angst vor dem Arzt- oder Zahnarztbesuch? Dann versuchen Sie es doch vorab einmal mit der Teddybären-Therapie...

Die Teddybären-Therapie ist gar nicht mal so neu und dennoch vielen Ärzten oder Zahnärzten absolut gar kein Begriff. Aber es gibt sie – die Krankenhäuser, die spezielle Sprechstunden für ängstliche Kids und ihre zu verarztenden Lieblings-Kuscheltiere und -Puppen anbieten. Gemeinsam mit angehenden Ärzten und Zahnärzten untersuchen die Kinder innerhalb dieser Spezialsprechstunde ihre Lieblinge auf Herz und Nieren. Durch diesen spielerischen Umgang mit einer Krankheit oder einfach auch nur einer erforderlichen medizinischen Behandlung, wird nicht nur den Kindern die Angst vor dem Mann oder der Frau in weiß genommen. Auch die angehenden Mediziner erlernen so praxisnah den richtigen Umgang mit den kleinen Menschen.

In der Regel bieten diese Teddybären-Krankenhäuser immer einen gewissen Zeitraum an, in dem die Kuscheltiere mit ihren kleinen Besitzern auf die Station kommen können. Dann werden – natürlich erst nach einer eingehenden Untersuchung des Patienten - angerissene Stoßzähne oder „blutende“ Füße, eingerissene Ohren oder fehlende Augen der Plüschgesellen fachgerecht und unter der Assistenz der Kinder behandelt. Auch Puppenmuttis wird selbstverständlich immer gern geholfen. Da wird gesalbt, gespritzt und verbunden, was das Zeug hält.

Leider, leider gibt es diese tolle Form des Angstnehmens vor einem Arzt- oder Zahnarztbesuch oder gar einer erforderlichen Krankenhausbehandlung bislang meist nur in größeren Städten wie Berlin, Düsseldorf, Mainz, Halle, Magdeburg oder Leipzig. Ob eine Teddybären-Sprechstunde auch im Krankenhaus in Ihrer Nähe angeboten wird, sollten Sie am besten im Internet recherchieren. Geben Sie in einer Suchmaschine – z.B. Google – einfach den Begriff Teddybären-Krankenhaus und den betreffenden Ort ein. Da werden Sie bestimmt schnell fündig.

Übrigens: Das Teddybären-Krankenhaus in Halle hat seit diesem Montag bereits zum achten Mal seine Pforten für die besorgten Kuschel-Mamis und –Papis geöffnet. Und im letzten Jahr kamen über 1000 Kinder in die Spezialsprechstunde. Wir denken – das ist unbedingt kopierenswert. Oder – Ihr Krankenhäuser und Zahnkliniken dieser Republik?

Locello Redaktion, Antje Allner; Foto: fotolia

(Meldung vom 14.07.2011)

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