Die richtige Putzhilfe: manuell oder elektrisch?

„Mindestens zweimal täglich Zähneputzen“ – das lernen unsere Kleinsten in der Regel heute nicht nur zu Hause, sondern auch von wandernden Zahnärzten, die in Kindergarten und Schule unterwegs sind.
Auch die richtige Putztechnik wird den Kiddies während dieser Besuche nahegebracht. Eine kleine Zahnpasta, ein Bürstchen und der Spülbecher werden zum ambitionierten Weitermachen nach Hause mitgegeben. Mit zunehmendem Alter wird die Info zur Zahnpflege allerdings immer spärlicher. Lediglich die Besuche beim Zahnarzt – sofern sie regelmäßig wahrgenommen werden - geben Möglichkeit, sich in Sachen Zahn und Pflege informieren zu lassen. Da geht´s ja schon los mit der Wahl des richtigen Putzgerätes: Hand-maschine oder Elektrobesen? Die Mehrheit der Behandler empfiehlt die elektrische Variante, da eine wesentlich höhere Putzleistung mit ihnen erreicht werden kann. Kann – das heißt, sie wird nur dann erreicht, wenn das Gerät auch richtig zum Einsatz kommt. Also: Nehmen Sie beim nächsten Zahnarztbesuch Ihre E-Putzhilfe mit und lassen Sie sich vom Praxispersonal mal die richtige Handhabung zeigen – die wissen nämlich sehr gut, wie damit umzugehen ist. Sie stehen eher auf Handarbeit? Hier kann Ihr Zahnarzt Sie bei der Entscheidungsfindung für die richtige Bürste maximal unterstützen. Schließlich wird man als Laie im Drogerie-markt darob der Bürsten-Vielfalt ja schier erschlagen. Hat man dann die Bürste seiner Wahl gefunden, sollte man sie allerdings – wie die elektrische Variante - unbedingt richtig einsetzen. Das richtige Putzprogramm zeigen Ihnen die Prophylaxe-Fachfrauen Ihres Zahnarztes sicherlich gern noch mal. Weiter geht´s mit der Paste: Mit Fluor oder ohne, einfach nur salzhaltig oder mit Körnchen zur Glättung, mit Kräutern oder ohne? Fragen über Fragen, die ebenfalls vom fachkundigen Personal Ihres Zahnarztes gerne mit Ihnen erörtert werden. Generell kann man lediglich sagen: Bitte keine Zahnpasten mit zu großem Polier-Anteil, da das den Zahnschmelz auf Dauer angreift. Außerdem sollten Sie die Finger von „Bleeching“-Produkten für zu Hause lieber weglassen. Auch sie greifen eventuell den Zahnschmelz an und können zu irreversiblen Schäden führen. Wenden Sie sich hier lieber gleich an den Zahnarzt – der wird Sie gern beraten.

(Meldung vom 24.03.2009)

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