Perfekte Zähne – Dank Harmonie-Schiene

Wer träumt nicht davon, so ebenmäßige Zähne wie die Stars und Sternchen der Film- und Fernsehindustrie sein Eigen nennen zu können? Noch dazu, wenn man das „Zahnspangen-Alter“ wohl möglich längst überschritten hat. Aber zum einen ist das meist eine recht kostspielige Angelegenheit. Zum anderen sieht so eine Zahnspange jenseits des 40zigsten Geburtstages ja auch nicht unbedingt prickelnd aus. Aber: Die Rettung naht vielleicht...

Harmonie-Schiene heißt das Zauberwort. Mit dieser durchsichtigen und damit maximal unauffälligen, herausnehmbaren, dünnen Kunststoffschiene sollen leichte bis mittlere Zahnfehlstellungen im sichtbaren Bereich des Gebisses unkompliziert korrigiert werden können.

Je nach Schwere der Fehlstellung dauert eine Korrektur-Behandlung zwischen einigen Wochen bis zu einigen Monaten. Die Schiene wird Tag und Nacht – außer natürlich beim Essen und während der Zahnpflege - getragen. Da stellt sich allerdings auch sofort die Frage nach dem Störfaktor. Aber der scheint gleich gegen Null zu tendieren: Die Schiene soll auch beim Sprechen nicht wirklich stören.

Fachleute bestätigen, dass für eine ansprechende Korrektur in der Regel drei bis fünf Schienen ausreichend sind. Da ja die Zähne in ihrer Lage verändert werden, ist nach drei bis fünf Wochen stets eine neue Schiene fällig. Die Anfertigung ist allerdings mit einem relativ geringen Aufwand verbunden und daher auch entsprechend günstig. Je nach Anzahl der benötigten Schienen, entstehen dem Patienten in der Regel lediglich Kosten in Höhe von etwa 900 bis 1.500 Euro.

Ein weiterer Vorteil: Die komplette Therapie mit Beratung, Anpassung und der eigentlichen Behandlung kann durch einen „normalen“ Zahnarzt erfolgen und muss nicht – wie sonst üblich – durch einen Kieferorthopäden durchgeführt werden. Ob es auch in Ihrer Nähe einen Zahnarzt gibt, der bereits mit dieser unkomplizierten Korrekturmöglichkeit arbeitet, können Sie unter der mail-Adresse info@harmonieschiene.de in Erfahrung bringen.

Einen Nachteil hat diese Form der Zahnkorrektur im fortgeschrittenen Alter allerdings dennoch: Die Kosten müssen Sie im Normalfall selbst zahlen. Aber: Keine Antwort ohne Frage. Daher: Fragen Sie doch einfach mal bei Ihrem Krankenversicherer, ob nicht eventuell doch ein – wenn vielleicht auch nur kleiner – Zuschuss möglich ist.

Also: Wenn Sie schon lange über eine Korrektur Ihrer kleinen Zahnfehlstellung nachgedacht haben, stets aber vor den immensen Kosten zurückgeschreckt sind, versuchen Sie es doch einfach mal mit der Harmonie-Schiene...

Locello Redaktion, Antje Allner; Foto: Fotolia

(Meldung vom 25.05.2010)

Weitere Meldungen der Zahnmedizin:
Genforschung: Zahnentwicklung ist erblich bedingt
Zahnschmerzen in der Steinzeit
Die Schnuller-Geschichte
Amalgam-Sanierung – Ablauf und Kosten
Amalgamsanierung: Wann zahlt die GKV?
Gute Idee: Patientenpass für den Zahnersatz
Selbstauflösend: Titanschrauben
Gutes tun mit alten Kronen, Brücken und Prothesen
Prothesen-Haftcremes – eine Gesundheitsgefahr?
Neue Behandlungsmöglichkeit bei Parodontitis – APT