Implantat – Was kann schief gehen?

Jeder operative Eingriff bringt seine Risiken mit sich. Die Erfolgsraten liegen jedoch bei 85% bis 95%. In hochspezialisierten Kliniken können Erfolgsraten von 99% erreicht werden. Hier einige Probleme, die sofort oder erst nach Jahren auftreten können.
- Bei Verletzung des Unterkiefernervs entsteht ein Taubheitsgefühl an der Lippe - Kieferhöhlenentzündungen können sich entwickeln - Das Implantat wächst nicht richtig ein, wenn eine Zahnfleischentzündung vorliegt, beim Fräsen nicht genügend gekühlt wird oder das Implantat zu früh belastet wird - Durch die schlechtere Durchblutung bei Rauchern kann es zu Implantatverlust kommen - Mangelnde Hygiene und schlechte Nachsorge kann zu Entzündungen und Implantatverlust führen - Bei Implantatverlust kann es zu Narbenbildung und Knochenschwund kommen
Die Brücke als alternative Therapie, schneidet - verglichen mit dem Implantat - nach 20 Jahren weniger gut ab. Sind nach 20 Jahren noch 85% der Implantate intakt, erreicht die Brücke nur noch eine Quote von ca. 50%.

(Meldung vom 18.03.2009)

Weitere Meldungen der Zahnmedizin:
An einer Optimierung des Implantat Verfahrens wird feste gearbeitet
Amalgam, Gold, Keramik ? Keine leichte Entscheidung
Kittelverbot – aufgehoben
Karies ist eine Infektionskrankheit
Implantat – Was ist das?
Auch Erwachsene können Zahnspangen tragen
Zahnarztangst extrem. Es gibt Lösungen.
Parodontitis ist eine Volkskrankheit
Amalgam - Freund oder Feind?