Gute Idee: Patientenpass für den Zahnersatz

Heute haben wir ja für alles Nachweise und Karten: DeutschlandCard für Bonuspünktchen beim Einkauf, BonusCard fürs Meilensammeln beim Fliegen, Krankenversicherungs-Bonus-Heftchen zum Nachweis unseres persönlichen Einsatzes in Sachen Gesundheit, und vieles andere mehr. Eigentlich liegt es da ja auf der Hand, dass man auch für einen – hoffentlich für Jahre haltenden – Zahnersatz einen solchen Nachweis haben sollte.

Stellen Sie sich mal vor, Sie sind im Urlaub und Ihr Zahnersatz bedarf einer notfallmäßigen Reparatur. Wissen Sie, welche Materialien in Ihrem Mund verwendet wurden? In der Regel lautet die Antwort ganz klar NEIN.

Und dabei wäre es so einfach. Nämlich mit einem Patienten-Pass, der alle prothetischen Leistungen wie Kronen, Brücke, Inlays, Implantate oder Prothesen mit Herstellungsdatum, Fertigungsnummern und einer Auflistung der verwendeten Materialien nebst Ihren persönlichen Angaben beinhaltet.

Vor allem im Notfall reicht dem „einspringenden“ Zahnarzt ein einziger Blick auf den Pass und er weiß, welches Material in Ihrem Mund verwendet wurde. Ein ganz und gar nicht zu vernachlässigendes Moment: Denn viele Materialien vertragen sich nicht besonders gut mit anderen. Chemische Reaktionen und sehr unangenehme Nebenwirkungen sind häufig das Resultat des Nichtwissens über die im Mund befindlichen Materialien.

Oder denken Sie an die zahlreichen Allergiker, denen die Kenntnis über das verwendete Material im Notfall gar das Leben retten kann.

Sie müssen umziehen und sich entsprechend einen neuen Zahnarzt suchen? Nicht nur www.locello-zahnaerzte.de kann Ihnen in diesem Fall die Behandler-Suche erleichtern. Ein Patientenpass Ihres Zahnersatzes hilft ganz schnell und einfach bei der Kommunikation mit Ihrem neuen Zahnarzt.

Wir meinen: Eine ganz hervorragende Sache dieser Zahnersatz-Pass. Schade nur, dass er noch immer viel zu selten ausgestellt wird.

Locello Redaktion, Antje Allner; Foto: Fotolia

(Meldung vom 03.05.2010)

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