Trend: Zahn-Tattoos

Sie stehen auf Piercings und Tattoos und wollen Ihrem Bekanntenkreis nun den echten Hammer in Sachen Zahn-Schmuck bieten? Dann vergessen Sie mal die geplante „Brillierung“ Ihres Schneidezahnes und lassen sich Ihr höchst persönliches und absolut trendy Wunsch-Tattoo auf die Zähne bringen.

„Totaler Kokolores oder wieder so´n Quatsch aus Amerika“ mögen Sie nun denken. Klar kommt dieser Trend mal wieder aus den Staaten. Hier trägt mittlerweile fast jeder vierte Jugendliche einen Zahnschmuck – sei es in Form der auch in Deutschland inzwischen sehr beliebten Zahn-Brillanten oder eben mit den neuartigeren Mini-Tattoos.

Auch in deutschen Landen ist es nunmehr möglich, sich die Zähne durch die kleinen Bildchen aufpeppen zu lassen. Zum Beispiel biete ein Amerikaner namens Steven Heward diesen Service weltweit an. Die Bilderauswahl für Zahnkronen treffen Sie selbst. Ob Amy Winehouse, Pierce Brosman oder doch lieber Angela Merkel – Heward bringt Ihnen Ihr Lieblingsmotiv auf den Zahn. Das künftige Schmuckstück erhalten Sie problemlos per Post. Das fachgerechte Einsetzen sollte Ihr Zahnarzt übernehmen.

Sollte Ihnen das den Aufwand dann doch nicht wert sein, wenden Sie sich einfach einmal an Ihren Zahnarzt. Auch in Deutschland werden diese – leider in der Regel nicht sehr lange haltenden - bildlichen Zahnverschönerungen nämlich immer beliebter und entsprechend die Auswahl immer größer. Etwas Besonderes ist das sogenannte Zahn-Tattooth. Hierfür werden mittels eines verankerten Sockels im Gebiss handbemalte Aufstecker aufgeschoben.

Ob nun Brilli, Gold oder Tattoo: Lassen Sie sich Ihre Zähne möglichst nur bei einem Zahnarzt verschönern. Das könnte zwar etwas teurer ausfallen, als im Tattoo-Studio um die Ecke. Aber nur dann können Sie sicher sein, dass der Zahnschmuck fachgerecht angebracht wird uns Sie weder beim Essen noch bei der täglichen Mundhygiene behindert. Letztere sollte übrigens in jedem Fall perfekt sein – vor allem im Bereich des Schmuckstückes. Nur dann können Sie sich Ihre gesunden und geschmückten Zähne dauerhaft erhalten.

Locello Redaktion, Antje Allner

(Meldung vom 11.02.2016)

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